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Meine Arbeit

Manchmal stellt das Leben alles auf den Kopf und die inneren Koordinaten verschieben sich. Vertrautes fühlt sich fremd an, alte Muster treten wieder hervor oder Erfahrungen möchten endlich gesehen, verstanden und eingeordnet werden. 
 

Meine Arbeit verstehe ich als das gemeinsame Gestalten von Räumen:

➤ Räume, in denen man einfach sein kann, mit allem, was gerade da ist.

➤ Räume, in denen Menschen sich selbst begegnen und ihre eigene Selbstwirksamkeit wieder spüren dürfen.

➤ Räume, in denen der Atem ruhiger werden darf, Gedanken klarer werden und Gefühle einen sicheren Ort           finden können.

➤ Räume, die nichts von außen verändern wollen, sondern in denen Veränderung von innen heraus             

      entstehen darf, im eigenen Tempo und in eigener Tiefe.

Mein Ansatz

Meine Arbeit basiert auf einem interdisziplinären Ansatz: Auf der Basis der Pädagogik sowie der Erziehungs- und Bildungswissenschaften verbinde ich wissenschaftliche Erkenntnisse aus Neurobiologie, Psychotraumatologie, Resilienz- und Bindungsforschung mit der Praxis der Körperpsychologie und systemischen Beratung Im Mittelpunkt steht dabei das Verständnis für das enge Zusammenspiel von Körper, Nervensystem sowie dessen Regulation, emotionalen Prozessen und Verhalten – und wie diese Wechselwirkungen unser Lernen, Handeln und die Gestaltung von Beziehungen maßgeblich beeinflussen.

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Regulation: Rhythmus statt Stillstand

In der heutigen Zeit wird Regulation oft missverstanden: Es geht nicht darum, sich permanent „runterzuregulieren“ oder stets entspannt zu sein. Wahre (Selbst-)Regulation bedeutet nicht die Abwesenheit von Erregung, sondern das Finden eines gesunden Rhythmus.

Ziel meiner Arbeit ist es, die eigene Lebendigkeit wieder spürbar und haltbar zu machen. Regulation zeigt sich darin, dass wir lernen, mit den Wellen des Lebens zu surfen: neugierig, aufgeregt und voller Energie zu sein, um danach wieder sicher in die Ruhe zu finden. Es geht nicht darum, den Sturm zu vermeiden, sondern die Fähigkeit zurückzugewinnen, sich sicher in der Bewegung zu halten.

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Wachstum durch Stabilität und Eigenverantwortung​

Veränderung wird dabei nicht als etwas verstanden, das durch Druck oder schnelle Lösungen entsteht. Sie entwickelt sich dort, wo Orientierung möglich wird, Sicherheit erfahrbar ist und neue Erfahrungen schrittweise integriert werden können.

 

Mein Ansatz schafft einen Rahmen, in dem nachhaltige Entwicklung aus innerer Stabilität heraus wachsen darf. Getragen von der Überzeugung, dass echte Veränderung letztlich in der eigenen Verantwortung und Entscheidungskraft jedes Einzelnen von uns liegt. 

Haltung & Arbeitsweise

Meine Haltung ist getragen von Wertschätzung, Achtsamkeit, Klarheit und Präsenz. Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch über innere Ressourcen und Selbstwirksamkeit verfügt, die manchmal nur verschüttet oder leise geworden sind.
 

In der Begleitung folge ich dem, was im Moment möglich ist. Schritt für Schritt, im eigenen Tempo. Neben dem Gespräch arbeite ich mit körper-, nervensystem- und erfahrungsorientierten Zugängen, die Körperwissen, Wahlmöglichkeiten und Selbstwirksamkeit stärken. So kann etwas in Bewegung kommen, das vorher festsaß oder keinen Ausdruck fand.

Je nach Anliegen können auch kreative oder spielerische Elemente Raum bekommen, die vor allem Kindern, aber auch Erwachsenen helfen können, innere Prozesse leichter auszudrücken und zu integrieren.

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​Rechtlicher Hinweis:

Meine Arbeit versteht sich als (trauma-)pädagogische & systemische Fachbegleitung sowie als prozessorientierte Unterstützung zur Förderung der Selbstwirksamkeit und persönlichen Weiterentwicklung. Sie stellt keine Heilkunde dar und ist kein Ersatz für eine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Ich stelle keine Diagnosen und gebe keine Heilversprechen ab. Die Inanspruchnahme der Begleitung erfolgt in voller Eigenverantwortung der Klienten bzw. deren Erziehungsberechtigten.

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